Ilse

Das Wetter war dieses Wochenende wunderbar und was gibt es besseres als frische Brötchen zur Jause auf der Sonnentereasse? Nichts, eben. Also buk ich uns welche. Ich hatte auch noch Dinkelvollkornmehl im Schrank, das sowieso verarbeitet gehörte, deshalb gibt es Brötchen mit Dinkelvollkornmehl. Dieses Rezept ist für das Mehl nicht wirklich anspruchsvoll, von daher denke ich, dass auch jedes andere Mehl, wie Weizenvollkornmehl oder normales Weizenmehl, verwendet werden kann.

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Zutaten für 6 Brötchen:
200g Dinkelvollkornmehl,
4g Kräutersalz,
6g trockene Kräuter gemahlen (Rosmarin, Thymian, Oregano,…),
8g Weinsteinbackpulver,
60g geriebener Hartkäse (Parmesan, Emmentaler),
2 EL Sonnenblumenkerne,
125ml kaltes Wasser;

Zubereitung:
Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die trockenen Kräuter in einer Kräutermühle mahlen oder ganz klein schneiden. Das ist ganz besonders bei den Rosmarinnadeln sehr wichtig. Ich habe letztes Jahr bei der Peggy eine Kräutermühle von Skeppshult gewonnen, die für diese Zwecke mehr als dienlich ist :-) Beim Bild unten seht ihr sie im Hintergrund.

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Die Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne anrösten lassen, danach rasch auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Unbedingt bei der Pfanne bleiben, denn die Kerne sind schnell angeröstet. Sie brennen sonst nämlich sehr gerne an und so viele Röstaromen sind auch nicht wirklich schmackhaft.

Den Käse raspeln. Es sollte auf jeden Fall ein würziger Käse sein. Ich hatte Parmesan und Emmentaler. Geriebener Parmesan aus der Tüte ist aber nicht so wirklich zu empfehlen. Der Geschmack leidet enorm darunter.

In eine Rührschüssel das Mehl, das Kräutersalz, die Kräuter und das Backpulver geben und gut verrühren. Danach den Käse und die Sonnenblumenkerne untermischen. Nun das Wasser langsam zugießen und alles gut verrühren. Es sollte ein sehr fester Teig werden. Wenn er zu weich ist, dann werden die Brötchen nicht so knusprig. Ich brauchte 125ml und 2 EL Wasser, dann war die richtige Konsistenz erreicht.

Mit einem großen Löffel nun 6 schlampige Häufchen auf das Backblech setzen. Je schlampiger die Häufchen, desto knuspriger die Oberfläche :-) Nachdem ich kleine Probehappen wollte, habe ich 9 Häufchen (Brötchen) gebacken. Für ein normales Jausenbrötchen würde ich eben nur 6 Brötchen aus der Masse backen.

Die Brötchen für ca. 20 Minuten in den Ofen geben. Die Brötchen sind fertig gebacken, wenn diese beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Danach die Brötchen aus dem Ofen holen. Sie schmecken sowohl warm als auch kalt hervorragend kann ich nur sagen :-)

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Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventMein Rezept schicke ich an Susanne von magentratzerl die mit ihrem Dauerevent auf Schatzsuche im Vorratsschrank geht. Mein Dinkelvollkornmehl stand schon lange im Vorratsschrank und wartete nur darauf, endlich einmal verarbeitet zu werden.

Ich muss schon sagen, aus solchen „Fundstücken“ lassen sich immer wieder hammermäßige Gerichte zaubern. Die Brötchen sind so genial zu einer Käseplatte oder zu einem Antipasti-Teller mit einem guten Gläschen Wein auf der Terasse bei Sonnenuntergang. Hach da kommen Urlaubsgefühle auf :-)