Ilse

Resteverwertung der süßen Art mit der Brottorte süß. Die Bezeichnung deshalb, da es auch eine pikante Art der Brottorte gibt, die kommt aber später mal. Mit Brotresten wusste ich bisher gar nicht wirklich viel anzufangen, außer Brotwürferl und Entenfutter :-).

Zutaten Brottorte 26-cm Form:

200 g altes Schwarzbrot,
6 Eier,
200 g Zucker,
1 P. Vanillepuddingpulver,
50 g Weizenmehl,
1/2 P. Backpulver,
50 g Hasel- oder Walnüsse gerieben,
1 Prise Salz;

Zutaten Creme:
1 P. Vanillezucker,
2 Becher Obers;

Butter und Mehl für die Form,
4-5 EL säuerliche Marmelade;

Zubereitung:
Das Brot fein reiben. Es macht nichts, wenn Gewürze mit gerieben werden. Das Brot zu reiben ist eine ganz schöne Arbeit. Zumindest war das für mich so. Ich hatte nämlich keine gute Reibe und hab‘ mich daher insgesamt 3 mal am Daumengelenk gehachelt. Nach meinem schmerzlichen Desaster hat mir mein lieber Hase eine neue tolle Reibe besorgt.
Eier trennen und das Eiklar mit dem Salz zu einem steifen Schnee schlagen.
Eidotter und Zucker schaumig aufschlagen, dann die restlichen Zutaten der Torte unterrühren, zuletzt den  Schnee unterheben.
Den Teig in einer befetteten und bemehlten Tortenform bei 175°C ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen und erkalten lassen.

Für die Creme den Schlagobers mit dem Vanillezucker (eventuell Sahnesteif dazugeben) steif schlagen.
Den abgekühlten Tortenboden horizontal durchschneiden und den Unterteil mit Marmelade bestreichen. Darauf die Hälfte des geschlagenen Schlagobers verteilen, die zweite Hälfte des Tortenbodens darauflegen, mit dem restlichen Schlagobers bestreichen und nach Belieben verzieren.

Wer für die Brottorte keine Brotreste übrig hat, der kann auch Semmelbrösel nehmen. Die Torte wird dann im Ganzen heller. Die Torte ist wunderbar flaumig geworden und hat auch ein paar Tage gut gehalten. Die nächste Torte möchte ich dann mit Schokolade oben überziehen. Ich bin so ein Schoko-Tiger und ich glaube, dass das gut zur Torte passen könnte. Und schon wieder Resteverwertung. Schön langsam fällt mir auf, dass ich immer nur Resteverwertung mache. Aber genau das ist das Geniale, denn da muss ich mir immer etwas Neues einfallen lassen.