Ilse

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bei uns war es sehr besinnlich und familiär. Außerdem haben wir den Winter (der dann doch endlich gekommen ist) so richtig genossen und natürlich ordentlich ins neue Jahr gefeiert. Jetzt haben wir aber genug von der ganzen Feierei und daher gibt es heute eine Knoblauchcremesuppe. Wobei am Abend ging’s noch einmal so richtig Rund mit Schneebar, offenem Feuer und einem guten Punsch.

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Jetzt aber zurück zur Suppe. Meine Madame mag ja nur klare Suppen mit Einlagen, außer dieser. Und ich mache sie besser, als Fredi (der beste Koch, den wir kennen). Das will schon was heißen. :-)

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Zutaten für 4 Personen:
1 mittelgroße Zwiebel (ca. 90g),
2 EL neutrales Öl zum Andünsten,
10 Knoblauchzehen (ca. 30g),
1 Liter Gemüse- oder Rinderbrühe,
1 Becher Schlagobers (250 ml),
Salz, Pfeffer,
Petersilie,
Croutons;

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel in Öl andünsten. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen. Danach den Knoblauch durch eine Presse drücken und zur  Zwiebel geben. Diese Mischung schön goldbraun andünsten lassen. Das dauert ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze. Die Zwiebel soll dabei aber nicht schwarz werden. Danach mit Brühe aufgießen und ca. 10-15 Minuten gut köcheln lassen. So kann sich das Aroma des Knoblauches so richtig schön entfalten. Mit dem Schlagobers ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach den Herd zurück drehen und den Obers noch ein paar Minuten in der Suppe ziehen lassen. Die Suppe wird so richtig schön cremig.

Tipp: Wer es nicht abwarten kann, bis die Suppe cremig wird, der kann 1 EL Maisstärke in etwas kaltem(!) Wasser auflösen und zur Suppe geben. Die Suppe darf dann nicht mehr kochen.

Das Ganze mit einem Stabmixer cremig aufschlagen und sofort servieren. Als Deko noch etwas klein geschnittene Petersilie und Brotcroutons darüber streuen.

Nach einer Winterwanderung und vor dem abendlichen Punschtrinken ist das die beste Grundlage zum Aufwärmen und Magen vorbereiten.

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Brotcroutons stelle ich mir immer selber her. Meist bleibt ein kleiner „Scherz“ (Brotanschnitt bzw. Endstück) vom Brot übrig. Den schneide ich in Scheiben und dann in mundgerechte Würfel. In einer fettfreien Pfanne röste ich die Brotwürfel ein wenig rundherum an. Gerade so, dass sie etwas knusprig sind. Die Croutons anschließend von der Pfanne auf einen flachen Teller geben und auskühlen lassen. Danach können sie in einer Tupperbox gelagert werden. Das sind die weltbesten Croutons.

Zorra sucht bei ihrem Blogevent „Rezepte für die Figur“ nach fülligen und schlanken Rezepte. Mein Rezept würde ich trotz des Obers in die schlankere Abteilung geben. Liebe Zorra, hier kommt also mein Beitrag.

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur