Ilse

Wir sind gerade einmal von unserer USA-Reise zurückgekehrt, da fliege ich mit Melli von tomateninsel.de gleich weiter nach Russland. In diesem Monat ist sie mit ihrer vegetraischen Weltreise in Russland unterwegs.

Russland

Da gibt es nichts besseres als einen russischen Apfelkuchen – Scharlotka beizusteuern.

Die Zutaten sind schnell beschafft und schon kann es los gehen.

Zutaten:
800g säuerliche Äpfel (ungeschält gewogen) ca. 5 Stück,
4 Eier,
150g Mehl,
180g Zucker,
1/2 Pkg Backpulver (7g),
30g Stärkemehl;

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen. Eine Tortenform oder eine Auflaufform einfetten und mit Mehl ausstreuen.

Die Äpfel schälen, halbieren und nochmals teilen. Die Vierteln vom Putz befreien und in Scheiben oder Würfel schneiden. Die Apfelstücke zur Seite stellen.

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In einer Schüssel Mehl, Stärkemehl und Backpulver vermischen und zur Seite stellen. Wer kein Stärkemehl hat, der gibt dann einfach um das mehr an Mehl hinein.

Die Eier in einer großen Rührschüssel aufschlagen und mit dem Zucker schaumig schlagen. Zuerst ist die Masse dunkelgelb und wird dann schön hellgelb und wirft Blasen.

Nun das Mehlgemisch Löffelweise zur Eiermasse hinzugeben und durchmixen. Das lässt den Teig schön fluffig werden.

Jetzt die Apfelstücke in den Teig untermischen und in die Form leeren. Die Scharlotka in den nun vorgeheizten Ofen geben und ca. 40-50 Minuten backen lassen. Wenn der Kuchen noch nicht durch ist, die Oberseite aber schon schön braun wäre, dann einfach eine Alufolie über den Kuchen geben und noch weiter backen lassen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. Wer den Kuchen in der Springform bäckt, der stürzt den Kuchen aus der Form (bitte vorher ein paar Minuten den Kuchen abkühlen lassen). Wer ihn in der Auflaufform macht, der kann ihn gleich so lassen.

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Ich habe aber aus österreichischer Tradition die Apfelspalten vor dem Auflegen mit 2 EL Kristallzucker und 1/2 TL Zimt vermengt und einziehen lassen. Ich liebe Zimt und er passt einfach so gut zu Äpfeln. Zur Garnierung kann der Kuchen noch ein wenig mit Staubzucker (Puderzucker) bestreut werden.

Die Masse ist eine sehr gute und fluffige Rührmasse, so dass diese auch als Basis für andere Obstkuchen hergenommen werden kann. Da die Masse eher süß ist, empfiehlt es sich, säuerliches Obst wie Zwetschken, Brombeeren, Heidelbeeren, usw. zu verwenden.

Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er gut ausgekühlt ist, also erst am nächsten Tag, denn da können die Äpfel ihren Geschmack so richtig entfalten.

Das kommt mir gerade recht, denn ich hatte gestern einen Fasttag, da hab ich den Kuchen gebacken und heute wurde er so richtig mit Genuss verkostet und gleich noch verbloggt, damit ich nicht zu spät für Mellis Weiterflug in das nächste Land komme.

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