Ilse

Vor ein paar Tagen war doch St. Patrick’s Day und da kursierten viele tolle irische Rezepte durch das weltweite Netz. Ein solches Rezept blieb bei mir hängen :-) Irisches Sodabrot. Ich pimpte es mit ein paar knackigen Nüssen auf und voilà wir haben ein wunderbares frisches Brot. Das Sodabrot hat den Namen vom verwendeten Triebmittel Natron, das gerne auch als Backsoda bezeichnet wird.

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Zutaten:
250g Mehl,
250ml Buttermilch,
120g Walnüsse gehackt,
1 TL Natron (5g),
1 TL Salz (5g),

Zubereitung:
Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

In einer Rührschüssel das Mehl geben, danach Natron und Salz hinzugeben und die trockenen Zutaten einmal gut durchmischen. Die gehackten Nüsse und ebenfalls die Buttermilch dazu geben und rasch zu einem klebrigen Teig verrühren. Das geht ganz leicht mit einem Kochlöffel oder Back-Spatel. Mixer ist hier gar nicht notwendig.

Eventuell noch etwas Buttermilch oder etwas Mehl unterrühren, je nachdem wie trocken oder feucht die Masse ist.

Den Teig zu einem Laib formen und auf das Backblech legen. Oben mit einem Messerrücken ein Kreuz hineindrücken.

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Das Brot nun für 30-40 Minuten im Ofen backen lassen. Mein Brot war bei 35 Minuten fertig. Das Brot ist fertig, wenn man es kurz aus dem Ofen nimmt und auf die Rückseite klopft. Wenn es sich dabei hohl anhört, dann ist das Brot fertig. Sonst noch für ein paar weitere Minuten in den Ofen geben.

Der Teig kann aber auch in kleine Brötchen geteilt und gebacken werden. Die Backdauer verringert sich dann natürlich etwas.

Das Sodabrot ist ganz schnell zusammengerührt und ebenso schnell (30-40 Minuten ist beim Brotbacken eine tolle Zeit) gebacken. Ich finde, dass dieses Brot -wegen der Nüsse- nicht nur zu Süßem gegessen werden kann. Und das Beste ist, dass das Brot erst ein bis zwei Tage später so richtig gut schmeckt und es auch noch lange hält. Echt „gschmackig“ das Brot.

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Beim Mehl werde ich mich ein wenig durchprobieren. Ich glaube, dass dieses Rezept viele verschiedene Mehlsorten und Typen zulässt und trotzdem gut und „gschmackig“ wird.

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