Ilse

Ich habe mich mal an französischer Küche probiert. Ich habe schon so lange eine Tarte Form vom Schweden zuhause aber noch nie etwas gemacht. Wenn ich die Form schon einweihe, dann auch mit einem richtigen französischen Rezept. Andere Sachen kann ich ja dann später mal ausprobieren. Also hieß es für mich ran an den Herd.

Zutaten Teig:
100g Butter,
150g Joghurt natur,
250g Mehl,
eine Prise Salz;

Zutaten Belag:
1-2 Zwiebel,
1 Aubergine,
1 Zucchini,
1 Paprikaschote rot,
1 EL Öl,
2 Tomaten,
Salz, Pfeffer,
Kräuter der Provence

Zutaten Guss:
2 Eier,
200g geriebener Käse,
1 Becher (125g) Crème fraîche,
Salz, Pfeffer;

Zubereitung:
Eine Tarteform einfetten und kalt stellen.
Den Mürbteig zubereiten und die Form damit auskleiden. Ich musste zum Teig noch etwas Mehl dazugeben, sonst war er zu klebrig. Die Form samt Teig wieder kalt stellen.
Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Zwiebel schälen. Eine Pfanne erhitzen und etwas Öl reingeben. Das Gemüse in kleine Stücke (wie halt jeder mag) schneiden und in der Pfanne andünsten. Immer wieder durchrühren. Das Gemüse sollte deutlich in sich zusammen fallen und das gebildete Wasser des Gemüses sollte weitestgehend weg sein. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence würzen.
Für den Guss, die Eier verquirlen, dann den Käse und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Nun die Gemüsemischung auf den Teig geben und verteilen, den Guss darüber gießen.
Die Tarte im Ofen etwa 25-30 Minuten backen.

Ich habe von einem Urlaub als Mitbringsel Fleur de Sel bekommen, das habe ich zum Würzen verwendet. Ui ist dieses Salz der Hammer. Gerade bei diesem Gericht hat es auch noch extra super dazu gepasst.

Wer möchte, dass der Boden nicht zu matschig wird, der kann den Teigboden mit einem Eiklar bestreichen und den übrigen Dotter zum Guss dazu geben. Ich hatte leider kein übriges Ei mehr, also musste mein Boden ohne Versiegelung auskommen. War aber auch so nicht schlimm, aber er war auch nicht so knusprig wie am Rand. Logisch.

Die Tarte passt für bis zu 4 Personen. Wir konnten zuhause nicht alles auf einmal aufessen. Am nächsten Tag habe ich die Reste dann kalt gegessen. Die war auch kalt der Hammer. Kann man super toll schneiden und in eine Jausenbox geben. Wäre mal eine Alternative zum Jausenbrot für Schule oder Arbeit.

Mit diesem Rezept möchte ich beim Blogevent von tomateninsel.de mitmachen. Dieses Monat geht die vegetarische Weltreise nach Frankreich.

Frankreich-Querformat

Voilà hier ist mein Rezept :-)

Liebe Grüße