Ilse 10 min. 15 min.

Meine Maus liebt klare Suppen mit Einlage. Die liebste Einlage für sie sind Grießnockerl. Das finde ich eigentlich ganz toll, denn die kann ich super vorbereiten und einfrieren. Bei Bedarf sind sie schnell zur Hand. Wenn man den Bogen mit dem Nockerl formen heraus hat, dann ist es auch gar nicht schwer, Grießnockerl zu zubereiten.

Zutaten:
30g weiche Butter,
80g Gries,
1 Ei,
1 Prise Salz;

Zubereitung:
Alle Zutaten mit einem Schneebesen oder einem Mixer gut verrühren und dann etwas rasten lassen. Wichtig ist, dass die Butter zimmerwarm ist. Es soll auch unbedingt Butter sein und keine Margarine. Margarine ist zu weich, da kann es sein, dass die Nockerl zerfallen.

In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen und salzen, danach auf kleine Stufe zurück schalten. Zwei Teelöffel in Wasser tauchen ein wenig Masse abstechen und mit Hilfe des zweiten Löffels Nockerl formen und ins Wasser geben. So oft wiederholen, bis die Masse aufgebraucht ist. Ich bekomme ca. 13 Stück Nockerl raus. Es kommt auf die Größe der Löffel an. Man kann auch Esslöffel nehmen, dann werden die Nockerl sehr groß. Ich mag aber lieber kleine Nockerl, deshalb nehme ich Teelöffel.

Wichtig beim Nockerl formen ist, dass die Löffel immer wieder in Wasser getaucht werden und das Wasser nur mehr leicht simmert.

 

Die Nockerl dann ca. 20 Minuten in leicht simmernden Wasser ziehen lassen. Wenn die Nockerl schön hell sind, dann sind sie fertig und können mit einem Schaumschöpfer (Schaumkelle) aus dem Wasser genommen werden.

Das Nockerlwasser eignet sich hervorragend als Basiswasser für eine Gemüsebrühe mit Pulver.

Die Grießnockerl können im Kühlschrank 1-2 Tage gekühlt gelagert werden oder nach dem Abkühlen auch eingefroren werden. Die Nockerl müssen nicht aufgetaut werden, einfach ein paar Minuten in der heißen Suppe ziehen lassen und schon sind sie fertig zum Essen.

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