Ilse

Heute stelle ich euch meine Leibspeise vor. Die hat meine Mutter immer schon gemacht und ist einfach soooo wunderbar. Es ist Resteverwertung, die beliebig abgewandelt werden kann. Hier meine Version:

Zutaten für 4 Personen:
1 kg Kartoffeln (festkochend),
250 g Leberkäse,
250 g harte Wurst (Bergsteiger),
2 Paar Debreziner,
Paprika (rot, grün, gelb),
Dijon Senf,
1 Becher Sauerrahm (250ml),
2 Eier,
Salz, Pfeffer;

Zubereitung:
Die Kartoffel kochen. Sie müssen nicht ganz durch sein, da sie noch in den Ofen kommen. Die Kartoffel können aber auch schon am Vortag gekocht werden. Erst am nächsten Tag dann schälen und in Scheiben schneiden.

Leberkäse, harte Wurst, Debreziner und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

Ofen auf 200-220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Auflaufform bereitstellen und eine Schicht Kartoffelscheiben in die Form legen. Die Kartoffeln salzen und danach mit Dijon Senf dünn bestreichen. Nun einen Teil der Wurstmasse auf die Kartoffel geben. Dies wiederholen bis die Masse und die Kartoffel aufgebraucht sind. Mit Kartoffelscheiben abschließen.

Für die Sauce, Sauerrahm und Eier verquirrlen und kräftig mit Salz und Pfeffer und Gewürzen nach Wahl abschmecken. Die Kartoffeln schlucken ziemlich viel von den Gewürzen, daher nicht mit den Gewürzen sparen. Die Form für ca. 1 Stunde in den Ofen geben. Wenn die Kartoffeln oben braun werden eventuell mit einer Alufolie abdecken. Der Auflauf ist fertig, wenn die Sauerrahm-Ei-Masse nicht mehr flüssig, sondern gestockt ist.

Auflauf-0001

Bei der Wurstfüllung kann ich eigentlich keine genauen Angaben machen, da es immer darauf ankommt, welche Reste ich wovon zuhause habe. Einmal habe ich mehr Leberkäse oder Frankfurter oder Knacker, dann brauche ich das auf. Weiters können auch noch gekochte Eier in Scheiben dazu geschichtet werden und/oder auch Mais. Sonstige Wurst- und Gemüsesorten können ebenfalls mit in den Auflauf rein. Die Kartoffelscheiben können auch noch mit Bauchspeck und dann mit Senf bestrichen werden. Der Speck verleiht noch einmal einen würzigen Geschmack. Wer will kann natürlich auch einen anderen Senf nehmen. Weg lassen würde ich den Senf aber nicht.

Bei diesem Auflauf kann es auch gar nicht zu viel sein. Er ist auch kalt zur Jause ein Gedicht. Wir streiten uns immer darum, wer die Reste zur Jause essen darf :-) Dies mal habe ich gewonnen :-)